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Ein Bleiburger - |
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ZUR PERSON Otto Prevalnig. Geboren am 27. November 1936 in Bleiburg, seine Mutter war Taglöhnerin bei Bauern in St. Margarethen und Edling Schule.
Selten, da Prevalnig als Schafhirte für sich sorgen musste, danach
Malerlehre in Völkermarkt bei Malermeister Willi Redl Beruf. 3 Jahre Maler, danach 36 Jahre Vorarbeiter imTunnelbau in der Schweiz Pilotenschein. 6. Juni 1978 in Genf Flugzeug. 1986 kaufte er eine Cessna C 182, einmotoriges Sportflugzeug für vier Personen, 1999 Hausbau in Bleiburg und Verkauf des Flugzeuges Flugstunden. bisher 700 beim MCK (Motorflieger Club Kärnten) Klagenfurt und Slovenj Gradec in Slowenien Kosten
(Beispiel). Klagenfurt -
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| Vom Halterbua zum Flugzeugbesitzer
In seiner Kindheit als Schafhirte träumte Otto Prevalnig (71) aus Bleiburg vom Fliegen im eigenen Flugzeug. Mit 50 erfüllte er sich den Traum. Das Fliegen bedeutet Freiheit, eine unbeschreibliche Faszination und Abenteuer über den Wolken zugleich“, schwärmt Otto Prevalnig. Und er muss es wissen. Seit 30 Jahren besitzt der heutige Pensionist den internationalen Pilotenschein und war bisher 700 Flugstunden über Österreich, der Schweiz, Frankreich, Deutschland, Spanien und Slowenien unterwegs. „Mein Weg zum Pilotenschein war sehr beschwerlich“, erzählt Prevalnig. Weil seine Mutter als Taglöhnerin bei verschiedenen Bauern arbeitete, musste er sich sein Brot als Schafhirte selbst verdienen. Mit 15 Jahren konnte er schließlich die Malerlehre bei Malermeister Willi Redl in Völkermarkt beginnen. „Ich musste jeden Samstag und Sonntag arbeiten und verdiente 20 Schilling monatlich“, erinnert sich Prevalnig, der an seine Lehre noch weitere drei Arbeitsjahre anhängte. Danach zog er nach Dornbirn, von wo er durch Freunde in die Schweiz einreisen konnte. Dort verbrachte er 36 Jahre seines Lebens. Im Tunnelbau gut verdient „Beim Tunnelbau im Grindlwald habe ich es bis zum Vorarbeiter gebracht und sehr gut verdient“, sagt Prevalnig. Er trat der nahe gelegenen Flugsportgruppe Grenchen bei und schaffte unter großen Anstrengungen den internationalen Pilotenschein. Das war im Jahr 1978. Einige Zeit später konnte er eine beschädigte Cessna des Typs C 182 im Wert von umgerechnet 14.000 Euro kaufen und in zweijähriger Arbeit flugtauglich machen. „Zu meinem 50. Geburtstag war sie fertig.“ Gekostet hat ihn das insgesamt rund 90.000 Euro. In Dreharbeiten geplatzt Sein erster Flug führte ihn in die Heimat. „Es war für mich überwältigend, über Bleiburg zu fliegen“, erinnert sich Prevalnig, der danach alle Heimatbesuche mit seiner Cessna absolvierte. Durch einen Zufall geriet er mit seiner Maschine in die Fernsehserie „Ein Schloss am Wörthersee“ – er platzte bei der Landung in Klagenfurt in die Dreharbeiten. Das Flugzeug hat er allerdings wegen seines Hausbaues in Bleiburg 1999 wieder verkauft. Heute erinnern sein Autokennzeichen und ein Windrad am Haus an die Immatrikulation der Cessna: HDD. Dem Fliegen ist Prevalnig aber bis heute treu geblieben. „Ich miete Kleinflugzeuge in Klagenfurt oder Slovenj Gradec und fliege in Mitteleuropa hin und her“, erzählt der Pensionist, der vier Sprachen spricht und auf seinen Flügen auch gerne Freunde mitnimmt. „Meine Pilotenkollegen aus halb Europa besuchen mich immer wieder in Bleiburg“, freut sich Privalnig. Sein nächster Flug ist übrigens auch schon fix: „Mitte August fliege ich von Klagenfurt nach Maribor.“
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| Nach 14 Jahren renoviert
400.000 Euro wurden seit 1994 in Renovierung der Filialkirche Oberloibach gesteckt. Am 17. August wird die fertig renovierte Kirche eingeweiht. Nach einer Bauzeit von 14 Jahren erstrahlt die Filialkirche in Unterloibach in neuem Glanz. „Freiwillige haben während dieser Zeit mehr als 10.000 Arbeitsstunden geleistet“, berichtet der Kirchenkämmerer Anton Pikalo, der gemeinsam mit dem Mesner Franz Skutl in all den Jahren für einen reibungslosen Ablauf der Arbeiten sorgte. Den Beginn der Generalsanierung bildete die Trockenlegung der Mauern im Jahr 1994. Danach wurde die Kirche außen renoviert und das Dach erneuert. „Die Sanierung des Innenraumes war sehr aufwändig“, sagt Pikalo. Nach der Erneuerung des Bodens und der Bänke seien auch die Orgel und die Altäre restauriert worden. Im Jahr 2001 wurde eine neue Aufbahrungshalle gebaut. Am 17. August wird die renovierte Kirche im Rahmen einer feierlichen Messe anlässlich des Goldenen Priesterjubiläums des Pfarrers Janez Skuk eingeweiht. Dabei wird auch ein Andreasbild aus dem Nachlass der Bleiburger Künstlerin Kiki Kogelnik enthüllt. „Das Bild zeigt eine seltene Darstellung des heiligen Andreas“, sagt Monsignore Ivan Olip. Die Restaurierung sei sehr kostspielig gewesen, 43 Gesichter waren zu bearbeiten. Insgesamt haben die Pfarre, die Stadtgemeinde Bleiburg, die Diözese und das Bundesdenkmalamt in die Erneuerung der Kirche mehr als 400.000 Euro investiert. Die Kirche in Loibach ist eine Filiale der Pfarre Bleiburg. Sie wurde in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts im spätgotischen Stil errichtet. 1888 wurde die Kirche nach Westen für eine Sakristei verlängert. Auf dem Friedhof befinden sich das Grab der Dichterin Milka Hartman, eine Gedenkstätte für die kurz nach dem Zweiten Weltkrieg am Loibacher Feld ermordeten Kroaten und eine für die Partisanen.
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Kirchenkämmerer Anton Pikalo und Mesner Franz Skutl (rechts) freuen sich über die Fertigstellung der Arbeiten |
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Beide Interviews für die Kleinezeitung führte Frau Rosina Katz-Logar - Quelle Kleinezeitung |
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