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Der neue Wasserreferent, Stadtrat Michael Jernej will Wasser ins "Reine" bringen! |
Wir passen auf unser Trinkwasser auf! Die Bleiburg Volkspartei | |
| Wasserreferent Stadtrat Michael Jernej will das Bleiburger Wasser endlich „ins Reine“ bekommen! |
Bleiburg.
Seit 2004 treten in der Gemeinde Bleiburg immer wieder Fälle von
verunreinigtem Wasser auf. „Es ist paradox, aber Realität. Ein fast gänzlich
erneuertes Wasserleitungsnetz versorgt die Haushalte, dennoch muss dem aus
der Petzen sprudelnden Quellwasser wegen der immer wieder auftretenden
Verkeimung Chlor beigemengt werden“, berichtet Wasserreferent Stadtrat
Michael Jernej. Er will das Problem nun in den Griff bekommen. Betroffen
von den Verunreinigungen ist die Podritschnigquelle. Genau
dosiert wird mit dem Chlor den Kolibakterien zu Leibe gerückt. „Aber
seit das der Fall ist, hat unser Wasser oftmals Chlorgeschmack und
-geruch. Das führt dazu, dass viele Bleiburger vom Genuss des Trinwassers
Abstand nehmen und auf Mineralwasser zurückgreifen“, informiert Jernej.
Zudem sei die derzeitige Chlorierung sehr wartungsintensiv. „Wasserwart
Leopold Juch muss täglich die Chlorzugabe überprüfen“, sagt der
Referent. Alternativen
prüfen Derzeit
lässt Jernej prüfen, welche Alternativen es zur Chlorierung gibt.
„Fakt ist, dass uns die gesetzlichen Parameter keinen Handlungsspielraum
ermöglichen und wir in irgendeiner Form handeln müssen“, erklärt
Jernej. Derzeit wird von Beamten des Landes der Zusatz Chlordioxid überprüft,
ein Zusatz, der in anderen Bundesländern bereits im Einsatz ist. Chlordioxid
ist im Gegensatz zu Chlor fast geruchs- und geschmacklos. „Außerdem wäre
der Einbau einer Chlordioxid-Anlage relativ kostengünstig“, meint
Jernej. Umbauarbeitem
in weit größerem Ausmaß würde eine UV-Anlage mit sich bringen.
„Vielleicht gibt es noch weitere Lösungsmöglichkeiten, als die bisher
vorliegenden. Das wird noch in Gesprächen mit Experten der Uni Graz und
Beratern der Stadtwerke Klagenfurt erörtert werden müssen“, so Jernej.
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| Textquelle: www.woche.at
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Erich Hober |