In den Jahren 1348/49, 1410, 1564, 1679/80 sowie 1715/16 wurde Bleiburg von der Pest heimgesucht.

Das Pestkreuz an der nördlichen Stadteinfahrt von Bleiburg wurde im Jahre 1777 zum Gedenken an die Opfer der letzten Pestepidemie errichtet, bei der in der Stadt Bleiburg 216 und in der näheren Umgebung  111 Todesopfer zu beklagen waren, dadurch wird dem Pestkreuz –  dem größten Bildstock Kärntens – die Bedeutung einer Kapelle zugemessen.

Im Jahre 1889 anlässlich einer Renovierung folgt eine Neuweihe, Wiederrenovierung im Jahre 1907.

Der massige Pfeilerbildstock mit dem markant geschwungenen Dach wurde 1966 von einem Künstlerehepaar in Nischen malerisch neu gestaltet. Dargestellt sind an der Ostseite die Heiligen Petrus und Paulus, an der Südseite die Kreuzigung mit Maria, Apostel Johannes und Maria Magdalena, an der Westseite die Heiligen Florian und Johannes Nepomuk und an der Nordseite Maria mit Kind

 

Referent Vizebürgermeister Manfred Daniel Danke an alle Sponsoren!

Westseite die Heiligen Florian und Johannes Nepomuk  Ostseite die Heiligen Petrus und Paulus

Südseite die Kreuzigung mit Maria, Apostel Johannes und Maria Magdalena Nordseite Maria mit Kind, Kirche Heiligengrab (einzige in der Pfarrgemeinde die nicht ostseitig gebaut ist) und Stadtpfarrkirche Bleiburg

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