KIKI KOGELNIK. Die Weltbürgerin, Ehrenbürgerin und wohl bedeutendste Tochter Bleiburgs - Kiki Kogelnik wäre am 22. Jänner 75 Jahre alt geworden. Am 1. Februar jährt sich zum 13. mal der Todestag von Kiki Kogelnik. Die weltbekannte Popart Künstlerin wirkte in der ganzen Welt, aber vor allem ihre letzten Jahre widmete sie intensivst ihrer Heimatstadt Bleiburg. Vor ihrem Heimathaus am Bleiburg Hauptplatz findet sich der Freyungsbrunnen, der vom Bauverein Freyungsbrunnen (Obmann Gottfried Stöckl) errichtet wurde.

Vzbgm. Manfred Daniel und Bleiburg´s Kulturmotor Str. Michael Jernej gedachten am Grabe von Kiki Kogelnik der großen Tochter unserer Stadt. Str. Michael Jernej war es auch, der die Ausstellung 2010 "Kiki Kogelnik und Werner Berg) im Werner Berg Museum vorbereitete. Inge Kropf - Cousine von Kiki Kogelnik wird den Sonderausstellungsteil und Dr. Harald Scheicher wird die umfassende Werkschau Werner Bergs kuratieren (beiden ein ganz herzliches DANKESCHÖN). "Es freut mich und macht mir auch als Kulturarbeiter unheimlich viel Spass - für die großen Kulturprojekte aktiv zu sein. Es konnten auch, dank meines Engagments zwei großes Sponsoren (Raiffeisen und Novomatic) gewonnen werden", so Jernej.

PS. Bedauerliches Detail am Rande - einer der größten Gegner des Freyungsbrunnens (obwohl er der Stadtgemeinde keinen Cent gekostet hat) war der jetzige Bürgermeister Stefan Visotschnig (er lässt sich aber nun ungeniert und gerne vor diesem von ihm bekämpften Kunstwerk fotografieren!!!).

.

Lichtmess singen  in Rinkenberg

 

Uraltes Brauchtum wird in der Pfarre Rinkenberg  gepflegt!

 

Der heurige Erlös wird für die Erdbebenopfer auf HAITI gespendet!

Bericht von Franz Juch (VP)

Zwischen Dreikönig und dem Lichtmess-Sonntag (2. Februar) sind in der Pfarre Rinkenberg die Lichtmesssänger unterwegs. Der Brauch ist hier in der Pfarre tief verwurzelt. Schon im „Katholisch Gesangsbuch“ von 1602 findet man ein Lichtmesslied, das sich an alle Stände richtet und ihnen für ihr großzügiges Lichtmessopfer Gottes Segen und ewige Seligkeit verheißt. Damals wurde um ein Kerzenopfer für die Pfarre gebeten. Heute zieht eine  Gruppe zu sieben Sängern von Haus zu Haus und singen zuerst zwei Bittstrophen und zwei Dankstrophen worin viel Segen für die Menschen, das Haus, den Acker und das Vieh verheißen wird.

Seit nunmehr 400 Jahren kommt die jährliche Lichtmessopfer pfarrlichen Zwecke zugute. Die Lichtmess-Sänger besuchen wieder jeden Hof und jeden Haushalt. Sie führen den uralten Brauch mit viel Freude weiter. Den Abschluss bildet eine gemeinsame Feier mit einer Messe am Lichtmess-Sonntag, dem 2. Februar, in der Pfarrkirche Rinkenberg. Lichtmess war früher auch der Zeitpunkt für den Weggang und Einstand von Dienstboten.