UMWELTREFERENT
VZGM. Manfred Daniel:
VERHANDLUNGEN ÜBER ÄNDERUNGEN
Einige Änderungen plant Bleiburg´s agiler Umweltreferent Vzbgm. Manfred Daniel
in seinem Referat. Wie bereits in vielen Gemeinden erfolgreich "in
Betrieb" soll auch in der Stadtgemeinde Bleiburg jeder Haushalt eine eigene
Papiertonne erhalten. Dies sollte auch dazu führen, dass die Papierbehälter
bei den Müllinseln nicht mehr "überquellen", so Daniel. Auch bei der
Sperrmüllsammlung wird es Änderungen geben. So wird es wieder zentrale
Sammelstellen - oder der Sperrmüll überhaupt beim Bauhof (zwei bis drei
Termine) abzuliefern sein. Genaue Informationen folgen sobald die Verhandlungen
abgeschlossen sind, so Vzbgm. Manfred Daniel.
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Wasserreferent
StR. Michael Jernej informiert:
SCHRITT FÜR SCHRITT CHLORFREI
Keine "unendliche Geschichte" wird die Causa rund um das chlorierte
Trinkwasser in der Stadtgemeinde Bleiburg, verspricht der zuständige Referent
Str. Michael Jernej. Schritt für Schritt wird die derzeit sicherlich nicht
zufriedenstellenden Situation "abgearbeitet". Nach der
erfolgreichen Wasserverkostung fanden bereits mehrfach Gespräche mit der
Marktgemeinde Feistritz und Experten des Landes statt. "Alle Möglichkeiten
- Ursachenforschung, der Einbau einer UV Anlage, Chlordioxid-Entkeimung,
Inbetriebnahme des Tiefbrunnens wurde genauestens analysiert und
behandelt", so Jernej. Nun werden intensive Beprobungen der Quellen
vorgenommen um festzustellen, dass die Wassertrübung den Einbau einer derzeit
favorisierten UV Anlage möglich macht. Bis Jahresmitte werden die Beprobungen
andauern und Grundlage für die nächsten Schritte bilden. "Sollten die
Proben einen Einbau der UV Anlage zulassen, sollte zur Jahresmitte damit
begonnen werden", so Jernej. Wertvolle Expertenhilfe bekommen und bekamen
wir vom Chef der Klagenfurter Wasserwerke - Josef Hafner. Ein Grund
für die UV Anlage sei aber auch der Umstand, dass Anlagenteile gemeinsam mit
der Marktgemeinde Feistritz bewirtschaftet werden und gleiche Systeme, auch aus
Kostengründen, zur Anwendung kommen sollen.
NEUE WASSERQUELLEN. Die Ursachenforschung bildet für den Referenten ein
Hauptthema, wenngleich wir trotz vieler "keimfreier Proben" (von 30
Gesamtproben bei allen Quellen - nur sieben Proben mit Keime) per Gesetz
verpflichtet sind eine Entkeimung vorzunehmen. Nichts unversucht lässt der
Referent auch bei der Suche nach neuen keimfreien Quellen. " Sauberes
Trinkwasser für heute und die Zukunft sichern", so Jernej. Neben den
Petzenquellen verfügt die Stadtgemeinde auch über Quellen am Kömmel und könnte
bei dringenden Bedarf auch jederzeit Wasser aus dem Tiefbrunnen Traundorf
beziehen, so Jernej der persönlich aber das Quellwasser der Petzen und des Kömmel`s
bevorzugt. Sobald es die Witterung zulässt möchte der Referent mit Experten
die Bevölkerung im Rahmen eines "Wassertages" über die
geplanten Massnahmen informieren und Interessierten im Rahmen einer Begehung
die Bleiburger Trinkwasserversorgung präsentieren.
GEMEINSAMKEIT. "Gedanken mach ich mir auch über eine
gemeinsame Trinkwasser-Bewirtschaftung mit der Marktgemeinde Feistritz", so
Jernej verfügen wir doch über viele gemeinsame Anlagenteile (Quellen und
Leitungssystem). Wir könnten die derzeitige Zweigleisigkeit in eine
Eingleisigkeit umstellen und nebenbei noch effizienter und kostensparender
agieren, denkt Jernej über Möglichkeiten für die Zukunft nach.
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KIKI KOGELNIK. Die Weltbürgerin, Ehrenbürgerin
und wohl bedeutendste Tochter Bleiburgs - Kiki Kogelnik wäre am 22. Jänner 75
Jahre alt geworden. Am 1. Februar jährt sich zum 13. mal der Todestag
von Kiki Kogelnik. Die weltbekannte Popart Künstlerin wirkte in der ganzen
Welt, aber vor allem ihre letzten Jahre widmete sie intensivst ihrer
Heimatstadt Bleiburg. Vor ihrem Heimathaus am Bleiburg Hauptplatz findet sich
der Freyungsbrunnen, der vom Bauverein Freyungsbrunnen (Obmann Gottfried Stöckl)
errichtet wurde.
Vzbgm. Manfred Daniel und Bleiburgs
Kulturmotor Str. Michael Jernej gedachten am Grabe von Kiki Kogelnik
der großen Tochter unserer Stadt. Str. Michael Jernej war es auch, der die
Ausstellung 2010 "Kiki Kogelnik und Werner Berg) im Werner Berg Museum
vorbereitete. Inge Kropf - Cousine von Kiki Kogelnik wird den
Sonderausstellungsteil und Dr. Harald Scheicher wird die umfassende Werkschau
Werner Bergs kuratieren (beiden ein ganz herzliches DANKESCHÖN). "Es
freut mich und macht mir auch als Kulturarbeiter unheimlich viel Spass - für
die großen Kulturprojekte aktiv zu sein. Es konnten auch, dank meines
Engagments zwei großes Sponsoren (Raiffeisen und Novomatic) gewonnen
werden", so Jernej.
PS. Bedauerliches Detail am Rande - einer der größten Gegner
des Freyungsbrunnens (obwohl er der Stadtgemeinde keinen Cent gekostet hat) war
der jetzige Bürgermeister Stefan Visotschnig (er lässt sich aber nun
ungeniert und gerne vor diesem von ihm bekämpften Kunstwerk fotografieren!!!).
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