„Vita“
Barbara Knels ist 1960 in Klagenfurt (Kärnten /Österreich)
geboren.
Sie lebt und arbeitet auf der Nordseeinsel Borkum.
Ihre ersten großen Schritte beging sie 2008 und ihre Bilder
fanden
sofort einen Platz in
geschäftlichen und privaten Räumen.
„Werdegang“
1975 - 1978 Besuch der Höheren Lehranstalt für Wirtschaft
und Mode
in Klagenfurt
1978 – 1980 Verschiedene Saisontätigkeiten, Borkum
1981 – 1991 Gemeindeschwester der ev. ref. Kirche , Borkum
seit 1992 Angestellte der Wirtschaftsbetriebe / Spielinsel,
Borkum
„Ausstellungen“
„ ABGEHOBEN“
° März 2009 – April 2009
° April 2010 – Mai 2010
Foyer der Kulturinsel, Nordseeinsel Borkum
Bildergrößen
90 x 60 Druck
auf Leinwand ab € 220,- je nach Motiv
35
x 50 Druck auf Leinwand ab € 110,-
je nach Motiv
A
4 als Fotodruck mit oder ohne Rahmen
ab € 15,-
Postkarte
„ Abgehoben“ (Elektrischer Leuchtturm)
bei Tee Steemann und Markant erhältlich
Lieferung
auf Bestellung innerhalb von 3 Tagen möglich.
Barbara Knels, Von –
Frese – Str.20, 26757 Borkum,
Tel. 04922/ 2602
Email: barbara@nshb-borkum.de
„ABGEHOBEN“
Vom 29.03. bis 28.04.2009
In der Kulturinsel Borkum, täglich
während der Öffnungszeiten.
Zur
Vernissage am 28.März Die
Laudatio hält,
um 17.00 Uhr lade ich Sie Pastor
Joke Janssen
herzlich ein.
Für die musikalische -Ars
longa, vita brevis
Umrahmung sorgt , Die
Kunst (währt) lang
Albertus Akkermann das
Leben kurz-
B.Knels 
B.Knels
Eine
Bilder Ausstellung
Barbara Knels
B.Knels
Die Künstlerin ist immer am Mittwoch von 18.00
– 19.00 Uhr für Sie da.
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Borkum: Erstausstellung
„Abgehoben“ der Malerin Barbara Knels |
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Von Ellen Ruhnau borkumer-zeitung.de Es sei vorweg gesagt: Wer
wie Barbara Knels als zum ersten Mal ausstellende Malerin das große Glück
hat, zu Beginn ihrer Vernissage einen solch exzellenten Deuter ihrer Bilder
zu finden wie Pastor Joachim Janssen, der am letzen Samstag im Foyer der
Kulturinsel ihre Ausstellung „Abgehoben“ eröffnete, darf ganz sicher sein,
künftig in der aktuellen Borkumer Kunstszene eine wesentliche Rolle mitzuspielen.
Wann hört man einmal eine solch durchdachte, fantastisch informative und
vielschichtige Beleuchtung der vielleicht auf den ersten Blick postmodern
wirkenden Malerei, der bekanntlich die Ferne von Realität wichtig ist, um die
wahren Werte unseres Daseins weitgehend zu entthronen. Dieser keineswegs
zutreffende Eindruck wurde von dem Redner bei der Borkumer Autodidaktin auf
beeindruckende Weise verifiziert und ad absurdum geführt. Ihre Kunst, sich
malerisch auszudrücken, bewirkt nach seinen Worten nämlich das genaue
Gegenteil und spiegelt deutliche Merkmale ihrer ganz persönlichen Identität
wider. Bei dem dann von ihm gezeichneten enorm positiven Charakteristikum,
wies er auf die ungewöhnliche Beobachtungsgabe und Ausdrucksstärke der
Malerin hin, die er bei aller abstrakten und kontroversen Darstellungsweise
glorifizierte, weil es ihr gelungen ist, den Sinn ihrer Kunst darin zu sehen,
mit den Betrachtern ihrer Werke zu kommunizieren, mit ihnen Dialoge zu führen
sowie Gemeinsamkeiten aufzudecken und gedankliche Grenzen fließend zu machen
oder abzubauen. Ich kam mit der Malerin ins Gespräch und erfuhr, dass sie zu
ihrer Arbeit weder eine Staffelei noch unterschiedlichste Malutensilien
gebraucht. Sie hat sich ganz der Tintentechnik auf Papier verschrieben, sprüht
vor Ideen und versprüht unglaublich leuchtende Intensivfarben, um ihre
Bildideen als Reflexionen ihrer Gedanken, Gefühle und Träume umzusetzen. Dabei gelang es ihr,
ihren ganz individuellen Stil zu finden und einen eindeutigen
Wiedererkennungswert sichtbar zu machen. Neben einigen Bildern, die nicht in
ihrer heutigen Umgebung angesiedelt sind, löste bei den zahlreich
erschienenen Borkumer Besuchern vor allem ein
hoch interessanter Zyklus bekannter insularer Bauwerke Begeisterung aus. Ob
es der Alte Leuchtturm, der Neue Leuchtturm, der Wasserturm oder die beiden
Kaaps sind, sie alle wurden Motivgeber, die sie auf einmalige Weise in ihren
Prozess des Malens einband. Ihre Phantasie, so sagt sie, beflügele sie, wenn
sie sich im Augenblick des Malbeginns konzentriere und ihre Malreise je nach
Stimmung beginne. Es ist erlebenswert, die verborgenen Seiten ihrer ganz
individuellen Befindlichkeiten, vielleicht auch ihrer Sehnsüchte, aufblühen
zu sehen. Sie entdeckt beispielsweise bei ihren eigenwilligen Kompositionen
sowohl das Vordergründige in der weitreichenden Inselnatur voller Sonne und
Heiterkeit, erhebt sich aber auch darüber hinaus, weist auf den Sternenhimmel
und öffnet mit dem Feuer der Leidenschaft Hintergründiges im modernen
Weltgeschehen. Dabei schwankt sie in ihrer Malweise offensichtlich zwischen
kontrolliertem und zufälligem Tun und lässt sich dabei gern auf die von
innerer Dynamik gesteuerten Zufälligkeiten ein. So beginnt der Reiz des
Experimentierens mit Formen und Farben, die gewöhnliche Darstellungsgrenzen
wesentlich überschreiten. Mit malerischem Impetus wechselt sie im Umfeld der
Hauptmotive zu einer aufregenden Detailmalerei, die an Buntheit und Symbolik
kaum zu überbieten ist. Der Betrachter trifft auf einen Schwarm von
unzähligen Farbpartikeln und winzigen grafischen Formen, die sich in einen
spannenden Zusammenhang bringen lassen, aber auch mystisch verschlüsselte
Rätsel aufgeben. Ihre expressiven Intensivfarben, vorwiegend rot, gelb, blau,
bestimmen die Bildstruktur und sprechen in ihrer Leuchtkraft von viel
Spontaneität, gepaart mit ästhetischemAnspruch. Sie lösen beim Betrachter
sowohl Emotionen als auch Assoziationen aus, wenn man sich auf die ganz
spezifische Bildwelt der kreativen Malerin Barbara Knels einlässt. Man sollte
sich viel Zeit nehmen, um die vielen temperamentvollen Akzente ihrer
Kunstwerke zu entschlüsseln. |